Mit dem Helmut Lindt Malerfachbetrieb aus Frankfurt am Main ist ein weiteres renommiertes Unternehmen zu Håndverksgruppen (HG) gestoßen.
– Wir freuen uns sehr, Peter Fugmann und den Malerfachbetrieb Lindt willkommen zu heißen. Von Anfang an waren wir beeindruckt davon, wie strukturiert Peter, Dirk und René das Unternehmen führen, und wir freuen uns sehr auf den fachlichen Austausch mit ihm und seinem Team, sagt Øyvind Emblem, CEO der Håndverksgruppen.
Der Malerfachbetrieb Lindt mit Sitz in Frankfurt am Main hat 26 Mitarbeiter. Es ist das größte der acht deutschen Unternehmen, die sich HG bislang angeschlossen haben.
Malermeister Helmut Lindt gründete den Betrieb 1950. 1982 übernahm sein Sohn Peter Lindt die Leitung, bevor er 1999 mit Peter Fugmann einen geeigneten Nachfolger aus den eigenen Reihen fand, der heute Geschäftsführer ist.
Kerngeschäft ist heute das Angebot von Komplettlösungen aus einer Hand: von Malerarbeiten über Fassadenbau und Wärmedämmung bis hin zu Trockenbau und hochwertiger Innengestaltung, vor allem für gewerbliche Kunden.
Von HG hörte Peter Fugmann vor zwei Jahren durch einen Unternehmensberater – und war sofort neugierig. Er nahm Kontakt zu Olaf Übelacker auf, der mit seinem Unternehmen Hans Übelacker als erster in Deutschland Teil von HG wurde.
– Obwohl wir uns nicht kannten, haben wir uns auf Anhieb gut verstanden. Der Austausch war wirklich gut, sagt Fugmann.
Bei der Wahl des Partners war für ihn vor allem eines entscheidend: unternehmerische Freiheit.
– Wir sind gut, weil wir schnell und flexibel sind, weil unsere Mitarbeiter gute Entscheidungen treffen und wir mit Nachunternehmern auf Augenhöhe arbeiten. Dieses Potenzial wollte ich keinen starren Regeln unterordnen.
Den Anstoß zur Nachfolgeplanung gab eine persönliche Weichenstellung: Fugmann ist Ende 50, und sein Sohn wird das Unternehmen nicht übernehmen. Ihm war wichtig, eine Lösung zu finden, die vor allem den vielen langjährigen Mitarbeitern eine sichere Zukunft bietet.
– Ich sehe HG als den besten Partner, um die Zukunft des Malerfachbetriebs Lindt nachhaltig zu sichern. Als Teil der Gruppe haben wir die nötige Stabilität, um unser Geschäft erfolgreich weiterführen zu können.
Von der neuen Vernetzung innerhalb von HG erhofft sich Fugmann vor allem einen offenen Austausch unter Gleichgesinnten.
– Bei HG findet man Kollegen, mit denen man nicht in Konkurrenz steht, sondern die Teil derselben Gruppe sind. Das ermöglicht einen intensiven und vertrauensvollen Austausch – sogar auf internationaler Ebene – und das gefällt mir sehr.
Seit dem Eintritt in den deutschen Markt im Jahr 2023 hat HG schnell Fuß gefasst und erzielt bereits einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.
– Wir sind davon überzeugt, dass das HG-Modell für lokale Handwerker in Deutschland – genau wie in Skandinavien – einen Mehrwert schaffen kann. Ein großer Teil dieses Mehrwerts liegt im Erfahrungsaustausch, im Teilen bewährter Verfahren, in der HG-Akademie und in der Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten, sagt CEO Øyvind Emblem.
– Gerade im deutschen Markt sehen wir enormes Potenzial, und unser Ziel ist es, HG hier als führenden Anbieter im Bereich der Oberflächenbehandlung zu etablieren.
Bild: Nils Fassmer (M&A Lead HG Deutschland), Peter Fugmann (Geschäftsführer der Helmut Lindt GmbH), Dirk Rühl (Projektleiter und Prokurist der Helmut Lindt GmbH) und Øyvind Emblem (CEO der Håndverksgruppen) beim Onboarding in Frankfurt. ©HG