Sieben norwegische Lehrlinge von Håndverksgruppen packten Anfang 2026 ihre Werkzeugkästen und reisten nach Dänemark. Über einen Zeitraum von drei Monaten nahmen sie an einem intensiven und lehrreichen Austauschprogramm teil, bei dem neue Techniken, Materialien und Arbeitsmethoden im Fokus standen – abgestimmt auf den norwegischen Lehrplan.
Die Lehrlinge kommen aus verschiedenen HG-Unternehmen und vertreten die Berufe Maler, Bodenleger und Maurer. Organisiert wurde das Austauschprogramm vom Ausbildungsbüro in Telemark in Zusammenarbeit mit den dänischen Berufsschulen Techcollege Aalborg und Mercantec Viborg, an denen der Unterricht stattfand.
Für die Malerlehrlinge umfasste der Aufenthalt sowohl theoretischen als auch praktischen Unterricht, unter anderem in Tapezieren, Folieren und Farbtheorie sowie in bodenspezifischen Techniken wie Arbeiten in Nassräumen und Musteranpassung.
Die Maurerlehrlinge sammelten praktische Erfahrung im Mauern mit verschiedenen Verbandarten, im Arbeiten mit Winkeln sowie im Fliesenlegen – sowohl im Klassenzimmer als auch in den Werkstätten. Dabei konnten sie Aufgaben unter prüfungsnahen Bedingungen bearbeiten und ihre Planung, Präzision und ihr fachliches Verständnis gezielt weiterentwickeln.
Für den Maurerlehrling Asgeir Thor Asgeirsson (rechts im Bild) von Dokken & Moen Murmesterforretning AS in Lillehammer war der Aufenthalt besonders bereichernd:
– Es war großartig, an Aufgaben zu arbeiten, die der Gesellenprüfung sehr nahekommen. Ich konnte mich selbst testen, meine Arbeit eigenständig planen und ausführen – und gleichzeitig hat mir die Theorie geholfen, die Inhalte besser zu verstehen. Das hat mir viel Selbstvertrauen und Sicherheit für den Abschluss gegeben. Für mich war das der perfekte Abschluss der Ausbildung, sagt er.
Für alle sieben HG-Lehrlinge bedeutete der Aufenthalt einen deutlichen fachlichen Fortschritt, wertvolle Erfahrungen und ein unvergessliches Erlebnis, auf dem sie weiter aufbauen können.
Gleichzeitig zeigt der Austausch, was es bedeutet, Teil von Håndverksgruppen zu sein: Der Weg von der Idee zur Umsetzung ist kurz – Lehrlinge erhalten die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und neue Aufgaben auszuprobieren, auch über Ländergrenzen hinweg.
– Nicht zuletzt aufgrund der Größe von Håndverksgruppen können wir besondere Möglichkeiten wie diesen Auslandsaufenthalt anbieten. Wenn Lehrlinge Interesse zeigen, unterstützen wir sie bei der Beantragung von Erasmus-Stipendien und nutzen unser Netzwerk zu Berufsschulen in verschiedenen Ländern. Gleichzeitig können wir auch Lehrlinge aus dem Ausland aufnehmen und sind stets auf der Suche nach neuen Partnern, sagt Jorid Solem, HR- und Recruiting-Verantwortliche von Håndverksgruppen in Mittel-Norwegen (Mitte im Bild).
Marianne Hoel Twiddy, Recruiting-Verantwortliche für die Region Innlandet (rechts im Bild), ergänzt:
– Schon bald wird ein norwegisches HG-Unternehmen einen Schüler aus Schweden aufnehmen. Es geht darum, Lehrlingen neue Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür ist es wichtig, dass auch wir offen und positiv gegenüber internationalen Gästen sind.
– Wenn Lehrlinge die Möglichkeit haben, im Ausland zu arbeiten und neue Rahmenbedingungen kennenzulernen, passiert etwas Besonderes. Neben neuen Techniken und Werkzeugen entstehen starke Gemeinschaften, neue Freundschaften und ein wertvolles Netzwerk über Unternehmen und Regionen hinweg. In Innlandet haben Lehrlinge bereits Interesse bekundet, im nächsten Jahr am Programm teilzunehmen, da sie so viel Positives darüber gehört haben.
Der starke Zusammenhalt innerhalb von Håndverksgruppen zeigte sich bereits vom ersten Tag an. Als die norwegischen Lehrlinge in Dänemark ankamen, fehlte bei mehreren das Gepäck – darunter auch Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe.
Lars Jeppesen, Regionalleiter für die Region West in Dänemark, reagierte sofort mit einem klaren „Das bekommen wir hin!“. Er organisierte kurzfristig Unterstützung vor Ort, sodass den Lehrlingen vorübergehend Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe zur Verfügung gestellt wurden und sie ohne Verzögerung starten konnten.
– Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell und unkompliziert über Länder- und Regionsgrenzen hinweg geholfen wurde, sagt Jorid Solem.
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Teilnehmende Lehrlinge: Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem: Simen Hegglund und Viktoria Bauge (Sverresborg Malerservice), Nemine Karlsen und Rebekka Hansen (Malermester Sture Brækstad) sowie Ayub Saleh (Rosenborg Malerteam).